Gemeindebeschreibung

Die Gemeinde Magdalensberg ist 1973 durch den Zusammenschluss der damaligen Gemeinden Ottmanach und St. Thomas am Zeiselberg entstanden und wurde nach ihrem „Hausberg“, dem 1059 m hohen Magdalensberg benannt.
Als Wahrzeichen führt die Gemeinde den „Greif von Magdalensberg“ in ihrem Wappen, eine 40cm hohe Bronzeplastik, die 1842 gefunden wurde und heute im Kunsthistorischen Museum in Wien verwahrt wird. Bekannt ist die Gemeinde auch wegen des „Jünglings vom Magdalensberg“, einer 1502 am Magdalensberg gefundenen römischen Bronzestatue eines nackten jungen Mannes. Das Original der römischen Zeit ist verlustig, die heute ebenfalls im Kunsthistorischen Museum ausgestellte Statue stellt eine Nachbildung aus der Mitte des 16. Jhdt. dar. Dass es der „Jüngling“ schließlich nicht ins Wappen der Gemeinde geschafft hat, ist auf ein Sachverständigengutachten aus dem Jahr 1959 zurückzuführen, darin wurde der damaligen Gemeinde Ottmanach wegen seiner Nacktheit davor abgeraten. Wie sich doch die Zeiten ändern!

Wappen und Fahne wurden der Gemeinde Ottmanach am 30. Juni 1964 verliehen und nach der Gemeindezusammenlegung im Jahre 1973 von der Gemeinde Magdalensberg übernommen. Die Fahne ist Blau-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.

Die Gemeinde liegt nord-östlich von Klagenfurt, ist Teil des Klagenfurter Beckens und des „unteren Gurktales“; sie ist auch gleichsam das Tor zum Görtschitztal und zur Norischen Region: http://www.norischeregion.at

Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 42,9 qkm und zählt derzeit rd. 3.250 Einwohner, die in 40 Ortschaften leben. Die Hauptortsteile sind: Lassendorf/Deinsdorf, Ottmanach und Pischeldorf.

Die Gemeinde verfügt über ein reichhaltiges „Nahversorgerangebot“. Ein sehr gut ausgebautes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen, ein Postamt, medizinische Einrichtungen, zahlreiche Gewerbebetriebe bis hin zu Lebensmittelnahversorgern, sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen stehen der Bevölkerung zu Verfügung und machen die Gemeinde lebenswert und attraktiv.


 

Wappen